Alles Gute zum Muttertag!

 

Die Sache war ganz anders, ehrlich.

Mit meiner besseren Hälfte war ich in der Schweiz unterwegs auf der Suche

nach einer guten schweizer Rösti und einem lohnenden Ausflugsziel. Der

Muttertag war nur Zufall. Kein Zufall war unser Ausflugziel.: die “Beiz”  Gasthaus

Aescher Wildkirchli auf der Ebenalp im Appenzellerland. Die Lage einfach nicht

zu toppen, der Wirt bekannt für seine Rösti.

 

Das Ausflugsrestaurant war bis auf den letzten Platz belegt. Die bestellte Rösti kam

zügig, vielleicht zu zügig. Die Kartoffeln hatten leider noch zu viel Biss und halbgare

Kartoffeln essen,  macht bekanntlich nur bedingt Freude. In der Hektik des Sonntags-

geschäfts hatte der Koch sie einfach zu wenig gebraten.

Da müssen wir selber ran. Hier mein Rezept für echte schweizer Rösti.

Schweizer Rösti (2-4 Personen)

1000g  Kartoffeln vorwiegend festkochend z.B. Agria

50 g Bratbutter

Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln in der Schale am Vortag(!!!) ziemlich knapp gar kochen (20Minuten,

kleine Kartoffeln eher noch kürzer).

In der Schale über Nacht im Kühlschrank aufbewahren: Am nächsten Tag schälen

und auf einer Röstireibe raffeln. Zwei Esslöffel von dem Butterfett in einer beschich-

teten Pfanne erhitzen und die Hälfte der Kartoffelnstreifen darin anbraten,  mit Salz

und Pfeffer würzen und leicht zu einem Kuchen zusammendrücken. Bei nicht zu

starker Hitze solange braten, bis die Kartoffeln von unten ebenfalls gebräunt sind.

Nun mit Hilfe eines Deckels oder Tellers wenden und diese Seite ebenfalls braten.

U.U noch etwas Butterfett dazugeben (am Rand schmilzt sie schnell), fertig. Alles

eigentlich keine Hexerei aber die einfachsten Rezepte haben oft die gemeinsten

Tücken, siehe oben.

 

Dazu passen Spiegeleier, Salat, Geschnetzeltes oder Bratwurst mit Zwiebelsauce.

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