Einkornbaguette

Einkorn ist eine Art Urgetreide mit äusserst schwierigen Backeigenschaften aber dafür viel Aroma. Damit Brote backen und diese frei zu schieben, gilt als echte Herausforderung. Das Mehl hat allerdings die gleiche gelbliche Farbe wie das französische T 65 Baguettemehl, eine weitere Merkwürdigkeit. So etwas entfacht natürlich meine Neugier. Bei meinem letzten Bayerurlaub fand ich dieses Mehl in der Wagenstaller Naturkostmühle in Riedering. Hier ist das Ergebnis meines ersten Einkorn-Backversuches:

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Gelato Latte di Bufala

Das Büffel Milcheis der italienischen Eismanufaktur La Via Latte durfte ich letzte Woche auf einem Geburtstagsfest probieren. Dieser wunderbar samtige Geschmack, sofort kam mir die Idee das Eis nachzubauen. Aber woher in Gottes Namen bekomme ich Büffelmilch?

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Angesteckt

Es hat mich erwischt. Nicht die Frühjahrsgrippe, sondern das Brotbackfieber. Schuld sind diese zwei Blogger:

Lutz vom www.ploetzblog.de

Björn vom brotdoc.com

Bemerkenswert an den beiden; der eine ist von Beruf  Geologe und erklärt der Republik jetzt wie gutes Brot gebacken wird. Der andere ist ein vielbeschäftigter,  praktischer Arzt im Münsterland und backt zur Entspannung für seine Familie. Einen Bestseller haben sie zusammen auch schon geschrieben, na klar, ein Brotbackbuch.

Wenn ich mich mal mit Hefeteig und ähnlichem beschäftigt hatte, dann in Form von Pizzateig, aber das war’s dann auch. Jetzt schlage ich mich mit Begriffen rum wie: Autolyseteig, Anstellgut, Nullteig, Brühstück oder ähnlichem. Aber ehrlich gesagt, es macht Spaß. Hier das Rezept von Lutz für ein tolles “Bayrisches Ruchmehlbrot”.

Bayrisches Ruchmehlbrot

600 Ruchmehl vom Weizen
420 ml Wasser (22°C)
3,5 g ! Frischhefe
12 g Salz
18 g Olivenöl

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, eine Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann 12-18 Stunden bei 5°C im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag das Brot länglich formen und eine Stunde gehen lassen. Bei 250°C anfangs mit Dampf dann fallend auf 230°C 45 Minuten backen. Dabei Ofen auf Ober- und Unterhitze einstellen.

Bemerkenswert an dem Rezept, mit welcher geringen Hefemenge es auskommt und doch gibt es einen luftigen Teig der ungemein lecker ist.

 

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Bensels Kochschule

“Küchenchef besucht Kochkurs”. Manchmal muss man auch mal etwas Verrücktes tun und ausserdem trifft hier mein Lieblingsspruch: ” Man lernt nie aus”.

Wie`s war, erfahren sie hier>>>

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“Essbar” in Konstanz

 

 

 

Das Restaurant “Essbar” in Konstanz ist ein angesagtes, hippes Restaurant. Ich würde mal behaupten, dass wir hier einen Blick in die positive Zukunft der Gastronomie werfen. Tolles Food zu erschwinglichen Preisen in lockerem Ambiente, was will man mehr. Die Karte beinhaltet 2-3 Vorspeisen, 4-5 Hauptgänge und 2 Desserts. Was man in welcher Reihenfolge isst, bleibt einem selber überlassen. Marinierte rohe Rindfleischscheiben nach exotischem Hirschragout mit Cous-Cous, kein Problem, alles ist möglich. Dazwischen vielleicht noch schnell ein Forellenfilet auf Fenchel-Kartoffelpüree oder Riesenkrevetten mit Kokossauce, geht auch.

Das Motto: “Gutes so einfach und unkompliziert wie möglich”.

Ich meine der Plan geht auf! So macht Gastronomie Spaß. Das Konzept scheint anzukommen, das Restaurant platzt aus allen Nähten. Tischreservierung unbedingt zu empfehlen.

http://essbar-konstanz.de

 

 

 

 

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Neue Fotogalerie

Jetzt ist die richtige Zeit für deftige Schmorgerichte.

Die beiden Kalbshaxenscheiben sollen nur darauf hinweisen, dass es neu auf diesem Blog eine kleine Fotogalerie von mir gibt. Bitte klicken sie oben auf die Seite “Fotogalerie”.

Viel Spass!

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Weingut Camel Valley

Erstaunlicherweise wird im Cornwall auch Wein angebaut, das dürfte manchen überraschen. Aber bei einem Klima, wo selbst Bananenstauden oder andere Exoten im Freien ohne Probleme überleben, sollte das nicht weiter verwundern. Der warme Golfstrom macht es möglich.

Das kleine nur 5 Hektar grosse Weingut liegt idyllisch und geschützt im Camel Valley zwischen Padstow und Bodmin. Die Anfahrt auf der teilweise einspurigen, engen Strasse ist abenteuerlich, mindestens so spannend wie die Geschichte des Weinguts.

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Trüffelmafia

Die Anzeichen mehren sich.

Es tut sich was unter dem Tresen meines Lieblingsitalieners. Die Trüffelsaison beginnt langsam. Eine Tupperform wird geöffnet und die schwarzen Trüffel wechseln zum Preis von 790 Euro pro Kg diskret ihren Besitzer. Das ganze wirkt etwas wie ausserhalb von Zoll und Mehrwertsteuer, eben illegal, aber dafür spannend. Aber bekommt der Käufer denn dafür einen echten, kulinarischen Gegenwert?

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The Lost Gardens of Heligan

 

Schon der Name dieses Fantasie-Gartens klingt wie ein Versprechen nach etwas Geheimnisvollem, vielleicht einem Abenteuer.

Südengland ist berühmt für seine Gärten. Es gibt Gartenenthusiasten, die nur deshalb hier Urlaub machen. Unter den vielen aussergewöhnlichen Gärten aber ist der Heligan der verrückteste. Ich weiss nicht mal, ob „Garten“ der richtige Ausdruck für dieses grüne Dickicht ist. Auf 35 Hektar breitet sich da neben einem Nutz- und Ziergarten in einem Tal ein Dschungelgarten aus, inclusive Hängebrücke, wie er selbst im gartenverwöhnten England einmalig ist. Als kleines Highlight noch dazu, Cornwalls einzige Ananaszucht, mit eine „Fussbodenheizung“ aus Pferdemist.

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Maritimer Charme im “The Ferryboat Inn”

Das beliebte 300 Jahre alte Restaurant liegt am Helfordriver in der Nähe von Falmouth im kleinen Dorf Helford Passage. Man kann auch mit der Fähre von der anderen Seite übersetzen. Aber egal woher man kommt, das Restaurant liegt ziemlich abseits und man muss schon etliche Kilometer über teilweise sehr enge Strassen sich den Weg bahnen. Umso mehr ist man verwundert, was für ein Trubel dort herrscht. Bei unserem letzten Besuch war es eine grosse Hochzeitsgesellschaft mit vielen jungen Leuten, die das Restaurant fast zum Platzen brachte.

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Tintagel Castle in Cornwall

 

Tintagel Castle ist ein phantastischer aber rauer Ort, vor allem bei Regen und Sturm. Fast fühlt man sich an die Küste von Schottland versetzt. Trotzdem ist Tintagel der meist besuchte Ort Cornwalls. Ein Ort dem anscheinend selbst der grosse Touristenrummel nichts von seinem geheimnisvollen Kraft nehmen kann, ähnlich wie in Stonehenge.

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Restaurant Alba in St.Ives

Direkt am weitem Hafenbecken von St. Ives liegt das schicke Restaurant Alba. Im Erdgeschoss ein Bistro mit Cocktailbar und im ersten Stock das eigentliche Restaurant mit einem phantastischen Blick über den Hafen. Der Hafen ist den Gezeiten ausgeliefert und fällt bei Ebbe trocken. Das hat seinen eigentümlichen Reiz.

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Wirsingauflauf à la Grasse

Es nun noch schon mindestens 30 Jahre her, dass ich auf einer Reise nach Südfrankreich in der Hauptstadt des Parfüms eine kleines Restaurant besucht hatte, der Name ist mir leider entfallen. Aber ich weiss noch, was es zu Essen gab. Die Spezialität des Hauses war ein Wirsingauflauf mit Hackfleisch, der uns verdammt an unsere heimischen Kohlrouladen erinnerte. Das löste bei uns eine echte Welle von Heiterkeit aus, auch noch 30 Jahre später! Da fahren wir über 1000 Kilometer, um als Spezialität in Frankreich dann so etwas wie daheim zu Essen, Kohlrouladen als Auflauf.

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Safran Qualitätscheck

Safran ist bekanntlich das teuerste Gewürz der Welt aber auch gleichzeitig das meist Gefälschte. Je nach dem wo man ihn kauft kostet er zwischen 4.000 und 20.000 Euro je kg. Damit war er auch schonmal teurer wie Gold. Es gibt grosse Qualitätsunterschiede aber wie kann der Verbraucher sich vor schlechter Qualität schützen?

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Schöner wohnen in Cornwall

In Cornwall gibt es eine ganze Reihe an ungewöhnlichen Ferienunterkünften. Ferienwohnungen an oder sogar in Leuchttürmen gehören dabei zu einer sehr beliebten Kategorie, die vor allem bei Engländern stark nachgefragt wird. Das Lizard Lighthouse ist eine solche Unterkunft.

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