Weingut Camel Valley

Erstaunlicherweise wird im Cornwall auch Wein angebaut, das dürfte manchen überraschen. Aber bei einem Klima, wo selbst Bananenstauden oder andere Exoten im Freien ohne Probleme überleben, sollte das nicht weiter verwundern. Der warme Golfstrom macht es möglich.

Das kleine nur 5 Hektar grosse Weingut liegt idyllisch und geschützt im Camel Valley zwischen Padstow und Bodmin. Die Anfahrt auf der teilweise einspurigen, engen Strasse ist abenteuerlich, mindestens so spannend wie die Geschichte des Weinguts.

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Trüffelmafia

Die Anzeichen mehren sich.

Es tut sich was unter dem Tresen meines Lieblingsitalieners. Die Trüffelsaison beginnt langsam. Eine Tupperform wird geöffnet und die schwarzen Trüffel wechseln zum Preis von 790 Euro pro Kg diskret ihren Besitzer. Das ganze wirkt etwas wie ausserhalb von Zoll und Mehrwertsteuer, eben illegal, aber dafür spannend. Aber bekommt der Käufer denn dafür einen echten, kulinarischen Gegenwert?

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The Lost Gardens of Heligan

 

Schon der Name dieses Fantasie-Gartens klingt wie ein Versprechen nach etwas Geheimnisvollem, vielleicht einem Abenteuer.

Südengland ist berühmt für seine Gärten. Es gibt Gartenenthusiasten, die nur deshalb hier Urlaub machen. Unter den vielen aussergewöhnlichen Gärten aber ist der Heligan der verrückteste. Ich weiss nicht mal, ob „Garten“ der richtige Ausdruck für dieses grüne Dickicht ist. Auf 35 Hektar breitet sich da neben einem Nutz- und Ziergarten in einem Tal ein Dschungelgarten aus, inclusive Hängebrücke, wie er selbst im gartenverwöhnten England einmalig ist. Als kleines Highlight noch dazu, Cornwalls einzige Ananaszucht, mit eine „Fussbodenheizung“ aus Pferdemist.

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Maritimer Charme im “The Ferryboat Inn”

Das beliebte 300 Jahre alte Restaurant liegt am Helfordriver in der Nähe von Falmouth im kleinen Dorf Helford Passage. Man kann auch mit der Fähre von der anderen Seite übersetzen. Aber egal woher man kommt, das Restaurant liegt ziemlich abseits und man muss schon etliche Kilometer über teilweise sehr enge Strassen sich den Weg bahnen. Umso mehr ist man verwundert, was für ein Trubel dort herrscht. Bei unserem letzten Besuch war es eine grosse Hochzeitsgesellschaft mit vielen jungen Leuten, die das Restaurant fast zum Platzen brachte.

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Tintagel Castle in Cornwall

 

Tintagel Castle ist ein phantastischer aber rauer Ort, vor allem bei Regen und Sturm. Fast fühlt man sich an die Küste von Schottland versetzt. Trotzdem ist Tintagel der meist besuchte Ort Cornwalls. Ein Ort dem anscheinend selbst der grosse Touristenrummel nichts von seinem geheimnisvollen Kraft nehmen kann, ähnlich wie in Stonehenge.

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Restaurant Alba in St.Ives

Direkt am weitem Hafenbecken von St. Ives liegt das schicke Restaurant Alba. Im Erdgeschoss ein Bistro mit Cocktailbar und im ersten Stock das eigentliche Restaurant mit einem phantastischen Blick über den Hafen. Der Hafen ist den Gezeiten ausgeliefert und fällt bei Ebbe trocken. Das hat seinen eigentümlichen Reiz.

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Wirsingauflauf à la Grasse

Es nun noch schon mindestens 30 Jahre her, dass ich auf einer Reise nach Südfrankreich in der Hauptstadt des Parfüms eine kleines Restaurant besucht hatte, der Name ist mir leider entfallen. Aber ich weiss noch, was es zu Essen gab. Die Spezialität des Hauses war ein Wirsingauflauf mit Hackfleisch, der uns verdammt an unsere heimischen Kohlrouladen erinnerte. Das löste bei uns eine echte Welle von Heiterkeit aus, auch noch 30 Jahre später! Da fahren wir über 1000 Kilometer, um als Spezialität in Frankreich dann so etwas wie daheim zu Essen, Kohlrouladen als Auflauf.

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Safran Qualitätscheck

Safran ist bekanntlich das teuerste Gewürz der Welt aber auch gleichzeitig das meist Gefälschte. Je nach dem wo man ihn kauft kostet er zwischen 4.000 und 20.000 Euro je kg. Damit war er auch schonmal teurer wie Gold. Es gibt grosse Qualitätsunterschiede aber wie kann der Verbraucher sich vor schlechter Qualität schützen?

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Schöner wohnen in Cornwall

In Cornwall gibt es eine ganze Reihe an ungewöhnlichen Ferienunterkünften. Ferienwohnungen an oder sogar in Leuchttürmen gehören dabei zu einer sehr beliebten Kategorie, die vor allem bei Engländern stark nachgefragt wird. Das Lizard Lighthouse ist eine solche Unterkunft.

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Schokoladenspoom mit Ingweräpfeln

Nenad Mlinarevic ist zur Zeit everybody’s darling, der neue Star der Schweizer Küche. Koch des Jahres 2016 Gault/Millau mit 18 Punkten, 2 Sterne Michelin, Chefkoch im Restaurant “Focus” im Parkhotel Vitznau. In der Schweizer Sonntagszeitung hat er dieses Rezept veröffentlicht. Schon länger bin ich auf der Suche nach einem kalten Schokimousse- Rezept für den ISI Sahnespender. Beim ersten Durchlesen des Artikels hätte ich meinen ISI verwettet, dass das so nicht klappen kann. Die Schokolade bindet doch viel zu stark im kalten Zustand, um sie hinterher noch durch eine feine Düse zu blasen. Da half nur Ausprobieren und siehe da, mal wieder der kleine Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zu meiner grossen Überraschung: es funktioniert tatsächlich!
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Esskastanien richtig schälen

Maroni oder auch Esskastanien genannt  sind eine tolle Beilage zu Wildgerichten. Schön, dass es diese jetzt überall frisch zu kaufen gibt. Die Qualität ist viel besser wie die verschiedenen, vorgeschälten Fertigprodukte und die Arbeit hält sich in Grenzen.

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Tripadvisor-Die Macht sei mit dir

Das Bewertungsportal Tripadvisor bekommt weltweit immer grössere Bedeutung für Traveller und damit eine echte Markt-Machtposition. Denn es ist das grösste Reiseportal der Welt mit monatlich über 300 Millionen Besuchern auf der Webseite. Kaum ein Restaurant verzichtet darauf, sich den Aufkleber ” Reviewed Tripadvisor ” an die Tür zu heften. Es ist  auch für den Reisenden so schön praktisch. Man ist in einer Gegend der Welt unterwegs, in der man sich schlecht auskennt und bekommt online per Handy-App die vermeintlich besten Restaurants oder Hotels vorgeschlagen. Die Bestenlisten entstehen durch die Bewertungen der einzelnen Communitymitglieder. Das hat natürlich insgesamt auf die Nachfrage einen erheblichen Einfluss, vor allem in stark touristisch geprägten Gegenden. Aber das Ganze hat auch so seine Tücken.

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Lernen vom Meister

Bild: Fischgeschäft in Padstow

Niemand kennt sich höchstwahrscheinlich  besser mit der Zubereitung von Fisch, Meeresfrüchten und Krustentieren aus wie Nathan Outlaw aus Cornwall. Als Chef des weltweit einzigen 2 Sterne Restaurants in Port Isaac, in dem ausschliesslich auf Seafood gesetzt wird, ist das naheliegend. Seine Fischgerichte sind von spektakulärer Geschmacksintensität. Dazu benötigt man unabdingbar hochklassige Fonds. Da erstaunt es einen Profi wie mich doch sehr, dass Nathan Outlaw seine Fischfonds ganz anders kocht wie man das üblicherweise so lernt und wie es auch normalerweise praktiziert wird. Deshalb hier Nathans Originalrezept für Fischfond. Das puristischste Fischfond Rezept, dass mir je in die Hände gekommen ist. Kein Wein, keine Gemüse, keine Gewürze!

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Plädoyer für den Seehecht

In Cornwalls Restaurant dominiert ein Fisch die Menükarten, der “Hake”. Den kennt man bei uns unter dem Namen “Seehecht” und gehört zur Familie der Dorschartigen. Ob im einfachen Gastropub oder im Gourmetrestaurant, überall findet man ihn. Seltsamerweise kommt der Hake in Mitteleuropa frisch eher selten in den Fischhandel und landet oft in Tiefkühlfertigprodukten. Das ist schade, denn der fettarme, Raubfisch mit seinem schneeweissen Fleisch,  ist ein sehr feiner Fisch der vielfältig zubereitet werden kann.

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Das Hotel-Bistro St. Petroc in Padstow

Hier ein weiterer Baustein des Rick Stein Gastronomie Puzzles von Padstow. Ein charmantes, altes Stadthotel mit angeschlossenem Bistro-Restaurant mitten in Padstow. Das Bistro bietet als Mittagslunch 3 Gänge für 20 £ an.  Das ist für hiesige Verhältnisse schon recht preiswert.
Abends gibt es vor allem Fleisch vom Holzkohlengrill in einer sehr reichhaltigen Auswahl. Damit sorgt Rick Stein clever für eine Abwechslung in seinen sonst mehr auf Fisch ausgerichteten  Restaurants.

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