Sanddorneis

Von meiner Nordreise hatte ich mir Sanddornprodukte in allen
möglichen Varianten mitgebracht, unter anderem auch reinen,
ungesüßten Sanddornsaft. Da lag es nahe, mal ein Sanddorneis zu
probieren. Ich liebe diesen Geschmack, der mich irgendwie an die
jodhaltige Luft der Nordsee erinnert, also an Urlaub. Sanddorn
schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch eine wahre Vitamin-C
Bombe. Die Idee mit dem Sanddorneis hatten im Norden schon
einige geschäftstüchtige Eisverkäufer. In Süddeutschland ist es
nahezu unbekannt.
Da hilft nur selber machen.

Sanddorneis

200 ml Sanddornsaft, ungesüsst (Reformhaus)
4 g Johannisbrotkernmehl (auch da)
80 gr Zucker
200 ml Milch
300 ml Sahne
100 gr Zucker
20 gr Trockenglucose (Apotheke oder Internet)
4 Eigelb

 

Den Sanddornsaft mit dem Johannisbrotkernmehl und dem Zucker mixen.
Mindestens 30 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit Milch, Sahne, die Hälfte vom Zucker und die Glucose
erhitzen. Die Eigelb mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen.
Die Milch-Sahnemischung dazugießen und kräftig rühren. Alles zurück in den
Topf geben und bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren mit einen
Holzspachtel erhitzen bis das Eigelb bindet. Dann sofort durch ein feines
Sieb in eine Schüssel umgießen und abkühlen lassen. (Das geht am schnell-
sten auf Wasser mit Eiswürfeln drin.

Sobald die Eismasse  abgekühlt ist, die Hälfte des nun angedickten Sanddorn-
saftes dazugeben und verrühren. In einer Eismaschine gefrieren lassen. Wenn
die Eismaschine ihre Arbeit erledigt das Eis nochmal für 2 Stunden in den Tief-
kühler geben, dann hat es erst die richtige Konsistenz.

Mit der Sanddornsauce servieren.

 

Tipp: Die Annahme, daß Eis welches frisch aus der Maschine schon fertig sei,
ist schlichtweg falsch!!!
Selbst Profis nehmen ihr Eis bei – 4 C°Celsius bereits aus der Maschine um es
dann bis auf – 14 C° im Tiefkühler runter zu kühlen um es auf Verzehrtemperatur
zu bringen.

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