Fifteen cornwall- Zu Besuch bei Jamie

Ein tolles Gefühl, nach cirka 1400Kilometer endlich Jamies Restaurant zu betreten und auch noch erwartet zu werden (E-Mail sei dank)! Wer reist brauch ein Ziel und gibt es ein schöneres Ziel wie ein Restaurant von dem man ahnt, daß gut gekocht wird.

So sieht  es aus in Jamie Olivers “Fifteen cornwall”, supercooles, ziemlich durchgestyltes Restaurant mit Blick auf Englands besten Surferstrand, Watergatebay bei Newquay.

Schon im letzten Jahr hatte ich probiert, einen Platz zu ergattern, aber wir hatten die sogenannte “Bankholiday”-Woche erwischt und es war komplett ausgebucht.

Diesmal hatte ich reserviert.

Schnell bekommen wir unseren Tisch und die Tageskarte. Zum Lunch gibt es eine verkleinerte Karten mit der Möglichkeit sich daraus  selbst ein dreigängiges Menü für ca. 34 Euro ( 28 Pfund) zusammenzustellen. A la Carte essen ist auch möglich. Wir entscheiden uns für zwei verschiedene 3 Gänger. Als kleiner Appetitanreger gibt es tolles, frisches Brot und Focaccia mit italienischem Olivenöl zum Eintunken.

Mein erster Gang besteht aus gegrilltem Paprika mit einem sensationellen Ziegenfrischkäse, etwas Pesto und Rucola.

Einfach und perfekt.

Die Sardinenfilets auf gestampften Kartoffeln auf dem Teller meiner Frau waren ebenfalls sehr lecker. Der offene italienische Hauswein aus Sizilien war dazu ein perfekter Begleiter.

Der Hauptgang ließ nicht lange auf sich warten. “Knusprig gebratener Seehecht auf Kichererbsen”.

Der  Fisch auf den Punkt gebraten, außergwöhnlich schmackhaft, simpel aber effektvoll angerichtet. Meine Frau war nicht ganz so glücklich mir Ihrer gefüllten Schweineschulter, gut abgeschmeckt aber etwas merkwürdige, minzhaltige Kräuterfüllung.

Das Dessert war ein gut gemachtes Grießsoufflé mit englischen Erdbeeren. Ich entschied mich für eine kleine Auswahl englischer Rohmilchkäse. Die Auswahl war dann wirklich klein, die Käse aber himmlisch. Serviert wurde das Ganze mit einer Art Früchtebrot ohne Mehl und frittierten Teigblätten. Der abschließende Espresso war übrigens der Beste, den ich in England bis dato probiert hatte. Fazit: Alles in allem  ein angenehmer Mittag in einem coolen aber etwas lärmigen Restaurant  bei sehr guter, italienischer  Bistroküche. Vielleicht sollte die Küche etwas zurückhaltender sein im Gebrauch von Olivenöl, das wird nämlich fast auf jeden Teller als Finish benutzt oder ist schon vorher eingebaut. Sicherlich auch nur eine Modeerscheinung die hoffentlich mal wieder vorbei geht.

Auf jeden Fall stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und Jamies Rezepte werden ziemlich authentisch umgesetzt.

www.fifteencornwall.co.uk/

 

Am Morgen gehts noch ruhig zu in der offenen Küche.

 

Der sensationelle Ausblick auf die Surferbeach von Newqay.

 

Gleich um die Ecke “Bedruthan Steps”,  Cornwalls Küste als Naturspektakel.

 

 

 

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