Es mispelt

…ziemlich. Zumindest auf dem Lörracher Wochenmarkt. Ansonsten findet
man die Mispeln eher selten. Was man damit macht? Die Bäuerin empfiehlt
Marmelade kochen, die Kundin daneben meint “liegen lassen”. Das mach ich
jetzt auch, nachdem ich der erste neugierig verkostet habe. Oh! Auf jeden Fall
soll sie sehr gesund sein. Aber ehrlich, geben sie ihr Zeit zum Reifen. Dann
wandelt sich ihre Stärke zu Zucker um. Das könnte helfen.

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  1. kelef sagt:

    mispeln muss der frost erwischen. dann sind sie süss-säuerlich, und man kann sie einfach aus der schale quetschen und essen, ohne nix dazu. so mag ich sie am liebsten.

    ist wie bei preiselbeeren: der frost bricht die polysaccharid-ketten, das verändert den geschmack (hat mir ein chemiker erklärt). meine omma hat immer gesagt: “die muss der frost streifen, das bricht den zucker.”: ist also eine alte weisheit.

    auch wenn man preiselbeeren einkocht, sollten sie schon ein wenig frost abbekommen haben: die farbe wird intensiver, und sie schmecken viel weniger herb, dafür aber aromatischer. preiselbeeren hier so: trocken verlesen, abwiegen und dann ab in den tiefkühler. nach ein paar tagen langsam auftauen und dann einkochen. optional würzen mit ein wenig weichsellikör und den eingelegten, feinst geschnittenen weichseln. zucker dazu, und sonst nix. die arbeit zahlt sich aus.

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