Lammsugo mit Pappardelle

Von meinem letzten Lammgericht war noch einiges Fleisch übrig geblieben,
gerade soviel, dass es sich lohnte noch ein weiteres Gericht daraus zu kochen.
Damit handelt es sich hier um ein Reste-Essen par exellence. Die Pappardelle
dazu waren, dank Einsatz eines Küchenblitzes, schnell gemacht. Sugo kommt
übrigens aus dem Italienischen und bedeutet soviel wie: Saft oder Sauce.

Manchmal sind seltsamerweise die Reste-Essen besser, wie die Gerichte aus
denen sie improvisiert werden. Womit das Zusammenhängt sollte man mal
ausgiebig erforschen.

Lammsugo mit hausgemachten Pappardelle (2 Pers.)

200 Weizenmehl
100g Hartweizendunst
2 Eier
3 Eigelb
1 El Olivenöl

400 gr Lammbratenreste
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Zucchini
1/2 rote Paprika
100  gehackte Dosentomaten
100 ml Lammbratensauce oder Lammfond
1 Zweig Rosmarin
Chiliflocken
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Parmesankäse, frisch gerieben

Die Eier, das Eigelb und das Olivenöl  in einem Küchenblitz geben.
Mehl und Hartweizendunst vermischen und zunächst die Hälfte davon in den Mixer
geben. Die Maschine starten und nach und nach das restliche Mehl dazugeben. Sollte
die Aktion mit ihrer Maschine misslingen, müssen sie leider auf konventionelle Weise
den Teig mit den Händen verkneten*. Das geht auch, dauert nur etwas länger. Den Nudel-
teig zum Schluss auf jeden Fall nochmals kräftig durchkneten, er darf nicht mehr kleben.
Sonst noch mehr Hartweizendunst dazugeben. Nun den Teig in Frischhaltefolie einschlag-
en und für eine Stunde kühl stellen.

Das Lammfleisch grob hacken. Die Schalotte und die restlichen Gemüse würflig schneiden
und in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Den Knoblauch pressen und dazugeben, dann
das Lammfleisch hineingeben. Mit Bratensauce ablöschen und die Tomaten und den Ros-
marin dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. 10 Minuten köcheln
lassen.

In der Zwischenzeit die Pappardelle herstellen und in Salzwasser kurz kochen. Wasser ab-
giessen und mit 1-2 El Olivenöl vermengen. Sofort mit der heissen Sugo servieren.

*Mit einer leistungsfähigen konventionellen Küchenmaschine lässt sich natürlich auch ein
Nudelteig herstellen.

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  1. Eva sagt:

    Dass sie besser schmecken, hängt natürlich mit Aromenkonzentration durch erneutes Erwärmen und Reifung zusammen ;-) Ist für den nächsten “Bratenrest” vorgemerkt.

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