“Simple” von Ottolenghi, easy cooking?

Wenn Ott0lenghi eine Neues Kochbuch auf den Markt bringt ist das immer ein Medienereignis. In England wird Ottolenghi schon länger als neuer Jamie Oliver gehandelt. Neu ist, diesmal soll es alles ganz einfach sein, mit dem Kochen. Wurde ihm doch in Rezensionen vorgeworfen seine Rezepte seien teilweise viel zu kompliziert.

Wird das Kochbuch dem Anspruch an easy-cooking gerecht?

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich würde sagen nur teilweise. Die Zutaten sind doch mitunter recht exotisch und dabei ist mein Gewürzschrank wirklich schon sehr gut sortiert! Ich wohne im Schwarzwald und nicht in London oder München. Somit bleibt als Bezugsquelle für die Zutaten nur das Internet. Das macht mir grundsätzlich nichts aus, nur gibt es nicht alles bei einem Shop, dann wird es kompliziert.

Hier eine kleine Auswahl der besonderen Zutaten: Schwarzer Knoblauch, Salzzitronen, Za´tar, Rosen-Harissa, Isot Biber, Berberitzen, Sumach, Panko, Sobanudeln usw. Ist das noch Simple? Ein türkischer Metzger in der Nähe wäre auch gut, denn es gibt einen Haufen Lammhackrezepte.

Aber natürlich führen neue Zutaten auch zu neuen kulinarischen Erlebnissen. Das macht die Rezepte interessant für Foodies. Beim Kochen selber sind die Rezepte dann oft wirklich einfach und schnell gekocht. Aber man muss auch bedenken, dass die meisten Gemüsegerichte nur als Beilage konzipiert sind. Da brauch es dann noch etwas dazu, schon wird es wieder komplizierter. Positiv hervorzuheben sind auch die schlichten und klaren Foodfotos.

Zusammenfassung: Für alle die mal was Neues ausprobieren wollen und Lust haben für bestimmte Zutaten auf die Suche zu gehen ist das Buch einen Versuch wert. Ich halte allerdings Ottolenghis Jerusalembuch für die bessere Alternative.

 

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