Maccu, perfektes Bohnenpüree

Maccu nennt sich das Bohnenpüree oder auch die Suppe aus der ländlichen Küche Siziliens. Früher war es ein sogenanntes Arme-Leute Gericht, heute hat es den Weg in die Topgastronomie gefunden. Um dem Gericht zu seiner Feinheit zu verhelfen, bedarf es aber zunächst Ausdauer. Die Bohnen müssen nämlich nach dem Einweichen geschält werden! Es sei denn, man hat einen italienischen Mercati in seiner Nähe, dort gibt es die halbierten, getrockneten Bohnen schon vorgeschält, “Fave secche sgusciate”.

Bohnenpüree mit Zichorien (4 Personen.)

1 Kg Catalogna
3 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Chilischote
500 g getr. gespaltene Bohnenkerne von dicken Bohnen
4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer

Die Bohnen 24 Stunden in Wasser einweichen. Am nächsten Tag abtropfen lassen und mit frischem Wasser bedecken. Mit den ungeschälten Knoblauchzehen 2 Stunden köcheln lassen bis die Bohnen zerfallen. Den Knoblauch herausnehmen, das Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben und das Püree glattrühren oder mixen.

Die Catalogna-Blätter vom Wurzelansatz abschneiden, waschen und trocken schleudern.
In einem Topf das Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Chili kurz anschwitzen. Das Gemüse dazugeben und mit 150 ml Wasser aufgiessen. In 20 Minuten weich kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren das Bohnenpüree nochmals aufschlagen und mit Olivenöl beträufelt servieren.

Das Rezept stammt aus dem grandiosen Buch “Gemüse” von Antonio Carluccio. Die Rezepte bestechen durch ihre Einfachheit und kurzen Zutatenlisten. Das ist echte authentische Slow-food Küche!

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