Englische Küche und die grünen Bohnen

In den letzten 10 Jahren hat sich viel bewegt in der Gastronomie der Insel. Man kann sogar von einem wahren Wunder sprechen. Plötzlich pilgern die Feinschmecker Europas gerade in das lange Zeit kulinarisch verrufene Inselreich. Heston Blumenthal, Nathan Outlaw oder Gordon Ramsay  geben der Weltgastronomie neue Impulse, wie sich die Zeiten ändern! Das Ganze nennt sich “The new British kitchen” und hat durchschlagende Wirkung bis auf den kleinen Gastropub in der Provinz.

Aus ehemals kriselnden Pubs sind kleine Gastrounternehmen geworden, die teilweise selbst Eingang in Gastroguides gefunden haben, wie dem “Michelin”. Jamie Oliver ist nun bereits seit 10 Jahren in Cornwall am Watergatebay erfolgreich und die zwei besten Seafoodköche Englands (Rick Stein und Nathan Outlaw) haben hier ebenfalls ihre Restaurants. Es herrscht eine allgemeine Aufbruchsstimmung. Für den Reisenden ist das eine komfortable Situation, gute Gastronomie aller Orten. Nur eines scheint sich hartnäckig zu halten: Die Neigung vieler Köche Gemüse bretthart und nahezu ungewürzt zu servieren. Mag das noch bei bestimmten Gemüsesorten akzeptabel sein, bei harten, fast rohen grünen Bohnen hört der Spass auf. Meist in Gestalt der Keniabohne serviert, hat man diese leider ziemlich häufig auf dem Teller, eine echte Unsitte.

© Marek Gottschalk – Fotolia.com
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