Sommer, Sonne, Zitroneneis

Ein leckeres Zitroneneis gehört einfach zu einem schönen Sommer und
den haben wir ja nun wirklich. Bisher haben mich die meisten Rezepte
nicht ganz überzeugt gehabt, weil sie einfach viel zu viel Zucker enthielten.
Bei diesem Rezept mit Joghurt ist das anders. Zudem ist das Rezept noch
im Handumdrehen zubereitet, damit auch freizeitkompatibel, denn wer
will schon bei diesem Wetter lange in der Küche stehen.

Zitronen-Joghurteis

200 ml Milch
200 g Joghurt 3,5 % Fett
80 g Zucker
70 ml Zitronensaft, frisch gepresst
30 g Agavensirup*
1 g Guarkernmehl*
1 g Johannisbrotkernmehl*
100 g geschlagene Sahne

* aus dem Bioladen

Alles Zutaten ausser Sahne miteinander vermixen bis sich der Zucker
aufgelöst hat. 10 Minuten ruhen lassen. Dann die steifgeschlagene
Sahne darunterheben und in die Eismaschine geben.

Bei mir gibt es dazu karamellisierte Mango. Dazu eine reife Mango
halbieren mit Zucker bestreuen und in in einer beschichteten Pfanne
ohne Fett auf de Schnittfläche bräunen.

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  1. seasonette2 sagt:

    Das liest sich sehr gut :-)

    Angesichts der Zutatenliste hätte ich eine Frage an den Profi: Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass man Bindemittel (Johannisbrotkernmehl u.ä.) dann braucht, wenn das Eisrezept nicht so viel Fett enthält (außer bei Sorbet, natürlich)?

    Bin gerade am ersten Herumexperimentieren und habe bei einem Zitrus-Buttermilch-Eis das Bindemittel geschlabbert, weil ich keins im Haus hatte. Das Eis war zwar lecker, ist aber nach Einfrieren und wieder Antauen etwas bröckelig geworden. Ich hatte schon die Vermutung, dass es an der fehlenden “Bindung” liegt.

    Meine Erdbeer-Basilikum-Eiscreme mit schwarzem Pfeffer hat dagegen auch ohne Bindemittel eine sehr gute Konsistenz. Allerdings ist sie auch nicht gerade fettarm, dafür schmeckt sie aber genial ;-)

    Schöne Grüße

    • ralf sagt:

      Also was das Eismachen betrifft bin ich auch Novize. Fett hilft natürlich. Das Ziel muss auf jeden Fall sein die Kristallbildung zu verhindern.
      Die Profis machen das indem sie die Feststoffe im Eis “bilanzieren”. Aber nach der Lektüre verschiedener Profieisbücher hab ich festgestellt das die auch mit ihren kleinen Zauberpülverchen arbeiten. Für den Hausgebrauch sind die von mir genannten die, die am einfachsten zu besorgen sind. Du hast natürlich recht, die sollen das Kristallisieren verhindern weil sie Wasser binden.

      • seasonette2 sagt:

        Danke für das Feedback. Habe gestern nochmal ein ganz Buttermilcheis mit Bindobin (von Tartex, aus dem Reformhaus) probiert … und es ist perfekt geworden. Ohne die Pülverchen geht es hin und wieder wohl nicht ;-) Schöne Grüße!

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