Cremeeis mit Tamarinden

Ich weiss, es hört sich merkwürdig an, ein Eis mit dem Geschmack von säuer-
lichen Tamarinden ? Und es sieht zudem noch seltsam aus. Aber glauben sie mir
es schmeckt himmlisch und aussergewöhnlich. Tamarindenpaste bekommt man
in jedem Asiashop. Das Rezept funktioniert auch mit gesüsstem Himbeer- oder
Erdbeermark anstelle des Tamarindenmarks, aber das ist dann nichts Neues.
Es gibt wirklich nur ein Problem, man hört nicht auf zu schlecken, weil das Spiel
aus Süsse und Säure extrem appetitanregend wirkt.

Cremeeis mit Tamarinden (4-6 Pers.)

1 Vanillestange
300 ml Milch
200 ml Sahne
100 g Zucker
25 g Glukosepulver (Apotheke)
1 g Johannisbrotkernmehl (Reformhaus)
4 Eigelb
100 g Tamarindenpaste
125 ml Wasser
90 gr Palmzucker (Ersatzweise brauner Rohrzucker)

Die Vanillestange längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mit Milch, Sahne,
Glukose und Zucker langsam erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Vanille-
schote entfernen. Alles zu dem Eigelb geben und verrühren. Das Johnnisbrotkern-
mehl ebenfalls unterrühren. In einem Rührkessel über einem Wasserbad unter
ständigem Rühren erhitzen bis die Mischung cremig wird. Durch ein Sieb geben
und kühl stellen. Danach in einer Eismaschine gefrieren lassen.

Die Tamarindenpaste in Stücke reissen und mit dem Wasser und dem Zucker 10 min-
uten leise kochen lassen, dann 10 weitere Minuten ziehen lassen. Ab und zu umrühren.
Durch ein mittelfeines Sieb passieren und abkühlen lassen.

Wenn das Eis fertig ist aus der Eismaschine nehmen und in eine Schüssel geben. Die Tama-
rindenpaste wirbelartig darunterziehen.

P.S. Das Basiseisrezept ohne Tamarinden ergibt auch ein hervorragendes Vanilleieis.

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  1. Hola sagt:

    Hallo,
    das kann ich mir gut vorstellen und klingt gar nicht seltsam. In anderen Ländern gibt es schließlich auch ausgesprochen leckere Limonade aus Tamarinde usw. Wird ausprobiert.

  2. Thea sagt:

    Nein, das Eis sieht zum Bildschirmschlecken grandios aus, und auch Tamarinde klingt mehr als spannend. Leider habe ich keine Eismaschine. Die Küchen in Single-Großstadtwohnungen sind einfach zu klein für zu viele Gerätschaften. Mal sehen, ob im Freundeskreis eine Maschine in einem Keller ein einsames Dasein fristet.

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