Badische Sauerkrautsuppe

Der Winter dauert nicht mehr lange. Also schnell nochmal eine Kohlsuppe
gekocht. Herr Stechl von der Badischen-Zeitung hat sie vorgekocht. Sie ist
so gut, dass dem nichts mehr hinzuzufügen ist. Ein paar kleine Details habe
ich allerdings verändert, sonst heisst es noch “er schavanst”.

 

Badische Sauerkrautsuppe mit Pumpernickel(2 Pers.)

200 g frisches Sauerkraut
1 mehlige Kartoffel
1 kleine Zwiebel
1 El Selleriewürfelchen
0,5 L Gemüse- oder Hühnerbrühe
0,1 L Weisswein
1 Thymianzweig
2 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
Prise Chiliflocken
Prise gemahlener Kümmel
1 Tl Senf
Prise Zucker
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Butter
1/2 Apfel
1 Scheibe Pumpernickel
2 El Creme Fraiche

Den Sauerkraut abtropfen lassen und fein hacken. Die Kartoffel schälen und in Würfel
schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Etwas Butter in einem Topf zerlassen
und zuerst die Zwiebelwürfel, dann die Kartoffeln, den Sellerie und das Sauerkraut darin
anschwitzen. Mit Weisswein und Brühe ablöschen, die Gewürze dazugeben und 30- 40
Minuten köcheln lassen bis alles gar gekocht ist. Zum Schluss die Sahne dazugeben, auf-
kochen und mit etwas Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Die geschälte Apfelhälfte in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit wenig Butter an-
schwitzen. Den Pumpernickel zerbröseln und kurz dazugeben. Die Suppe mit einem Mix-
stab kurz pürieren (Wacholder und Lorbeerblatt vorher entfernen), sie sollte noch stückig
bleiben aber sämig werden. Mit dem Creme Fraiche , Apfelstückchen und Pumpernickel
anrichten.

P.S. Falls ihr Sauerkraut sehr sauer ist, sollten sie dieses vorher mit Wasser abspülen oder
kurz mit kochendem Wasser überbrühen.

Print Friendly
Dieser Beitrag wurde unter Rezepte abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten auf Badische Sauerkrautsuppe

  1. Beni Shangul sagt:

    Dieses Rezept wirkt in der Tat sehr ausgereift und regt zum Nachkochen an. Vielleicht könnte man den Zucker schon beim anschwitzen zugeben und karamellisieren lassen?
    Besonders an dem schönen Bild konnte ich mich gar nicht satt sehen: weißer Teller auf weißem Tisch – soweit zum Thema Winter. Auch das im Nachhinein wieder beigegebene Lorbeerblatt ist ein echter Hingucker. Der Tupfen Farbe, im sonst recht farblosen “Winterteller”. Klasse.
    Ich denke das werde ich demnächst auch mal versuchen.

  2. Micha sagt:

    Auf so *richtig krasse Hausmannskost* geluestet es mich besonders – wieder daheim. Vorgemerkt!

  3. lamassu sagt:

    ein wirklich erfreuliches gericht, besonders jetzt wo es wieder winterlich ist
    vielen dank!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>