Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Nicht wirklich neu aber mal wieder erwähnenswert, diese einfache
Spezialität aus der Steiermark. Der Geschmack ist einzigartig nussig,
erstaunlicherweise kein bisschen ölig und eine gute Möglichkeit die
Restbestände vom Kürbiskernöl aufzubrauchen. Denn ausser zum kalten
Tafelspitz und zur Kürbissuppe fallen mir für dieses gesunde Öl nicht viel
Anwendungsmöglichkeiten ein, die Farbe ist einfach zu grausam.

 

Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Hausgemachtes Vanilleis oder gutes gekauftes
2-4 Esslöffel Kürbiskernöl
2 Esslöffel Kürbiskerne, geröstet

Das Eis in einer Coupeschale anrichten und mit dem Öl übergiessen. Mit
Kürbiskernen bestreuen und sofort servieren.

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6 Antworten auf Vanilleeis mit Kürbiskernöl

  1. Naddi sagt:

    Hmm lecker :-) ein Klassiker! Gut schmeckt auch, wenn man die Kürbiskerne mit Zucker zu Krokant verarbeitet oder was auch toll schmecken soll, werde ich aber erst Samstag austesten: Vanilleeis mit Mohnöl und Mohn oben auf ;-) Herzlichst Nadja

    • Albrecht sagt:

      Meine Zufriedenheit mit dem tiefgekühlten Selbstgemachten hielt sich bisher auch immer in enttäuschenden Grenzen, und die nicht ganz billige Eismaschine steht v.a. herum. Ich werde das ausprobieren. Und das Kürbiskernöl dazu, welch kühne Idee. Danke für den Tipp und die beiden Rezepte dazu.

  2. Amelie sagt:

    Super Kombination. Den Kürbiskernölkuchen von Delicious Days habe ich auch mit Vanilleeis gegessen. Der Kuchen ist sehr empfehlenswert, ich hoffe du lässt dich nicht von der Farbe abschrecken ;)
    http://www.deliciousdays.com/archives/2009/06/03/the-incredible-green-cake/

  3. kelef sagt:

    kürbiskernöl passt auch sehr gut zu

    erdäpfelsalt oder erdäpfel/vogerlsalat (=erdäpfelsalat mit feldsalat, letzteren kurz vor dem anrichten vorsichtig unterheben), oder überhaupt blattsalaten, zusammen mit dunklem balsamico-essig (und nein, in diesem fall ist der weisse keine alternative);

    steirischem backhendlsalat: erdäpfel/vogerlsalat mit kernöl, darauf streifen oder teile eines saftigen gebackenen hendls (=hühnchens); experimentierfreudige können hier das paniermehl gerne mit geschroteten kürbiskernen, oder gehackten haselnüssen, oder sesam mischen;

    quargeln und rotschimmelkäsen (da wird sogar der hund ganz unruhig vor begeisterung), für den einsatz am menschen gerne noch ein wenig zwiebel dazu;

    presskopf (=sulz, presswurst) mit zwiebel, essig und kernöl;

    oder auch: faschierte fleisch/selchfleischreste wie für faschierte laibchen würzen, ein wenig würzigen käse dazureiben, kürbiskerne kleinhacken, alles mit kürbiskernöl vermischen, und dann in schweinsrouladen oder als “steirer-cordon-bleu”-fülle einsetzen,

    raffiniert: abwandlung einer matambre (http://en.wikipedia.org/wiki/Matambre): putenbrustfleisch entsprechend aufschneiden, mit der o.a. fülle bestreichen, zusammenrollen, dünsten. kurz vor fertigwerden evtl. noch mit käse überbacken – passt kalt aufgeschnitten auch hübsch auf ein buffet,

    wirklich exzellentes kürbiskernöl (frisch gepresst vom bio-bauern, darf nicht älter als drei oder vier wochen sein) kann man, wie auch exzellentes olivenöldurchaus, auch mit weissbrot oder blätterteiggebäck als appetizer oder pausenfüller einsetzen.

    zur kürbiscremesuppe nehm’ ich übrigens gerne noch toast mit rotem kaviar.

    kürbiskernöl wirkt farblich weniger bedrohlich, wenn es erst am tisch auf die speise gegossen wird. beim verkochen wird es übrigens meist grünlich, und schaut dann aus wie zu viele kräuter.

    und die flecken: zieht die sonne heraus, keine angst.

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