Kalbskotelett mit Ackerbohnen

 

Ackerbohnen, Saubohnen oder Pfuffbohnen, gemeint ist immer das
Gleiche: Die dicken Bohnen, die jetzt ihre kurze Saison haben, zumindest
in der Provence findet man sie jetzt überall auf den Märkten. Zugegeben
das Ausbeute/Einkauf-Verhältnis ist nicht gerade bombig, aber ihr Ge-
schmack ist außergewöhnlich originell. Die Franzosen essen sie vor allem
zum Lamm. Aber sie passen auch ausgezeichnet zu anderen Fleischsorten,
ja sogar zu Hummer.

Auf den Märkten in der Provence gab es auch dieses herrliche Basilikum-
öl, perfekt für mein Kartoffel-Basilikumpüree.

 

 

Kalbskotelett mit Saubohnen und Kartoffelbasilikumpüree (2 pers.)

1 Kg Saubohnen !!!!!!
2 Kalbskoteletts
2 Portionen Kartoffelpüree
2 El Basilikum-Olivenöl
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Butter

Die Saubohnen auslösen, kurz in kochendes Wasser geben und
abschrecken. Nun jede einzelne Bohne von der dicken Haut befreien.
Das geht am besten indem sie einen kleinen Schnitt anbringen und
die nierenförmigen Bohnen herausdrücken. (Die ganz kleinen lasse
ich in der Haut und verwende sie für eine Gemüsesuppe). Nun haben
sie mit etwas Glück eine (!) Tasse  nierenförmige  Bohnen.

Das Kartoffelpüree wie gewohnt kochen, aber nicht zu dünnflüssig
machen. Zum Schluss das Basilikumöl einrühren.

Das Fleisch mit Pfeffer würzen und in Olivenöl von beiden Seiten
mehrere Minuten braten. Zum Schluss mit Salz würzen.

Die Saubohnen kurz in Butter schwenken und mit Salz würzen. Alles
zusammen servieren.

 

Tipp: Ich hab zusätzlich noch zwei Kartoffeln in Schale gekocht, gewürfelt,
angebraten und zum Schluss dazu gegeben.

 

Unterwegs im Sehnsuchtsland.

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Eine Antwort auf Kalbskotelett mit Ackerbohnen

  1. Vischerring sagt:

    Es ist immer wieder schön zu hören, das es die “dicke Bohnen” doch überall in Europa gibt. In Norddeutschland hält sich vielmals hartnäckig der Glaube, es seine Spezialität der Landschaft.
    Lange Zeit habe ich sie nicht in der Region Bodensee gefunden. Jetzt weiß ich, dass es sie auch beim Portugiesen, Italiener und Türken gibt. Inzwischen mag ich die südländischen Varianten, wie zum Beispiel – Dicke Bohnen mit Weißweinsauce – (Fave al vino bianco) oder als junges Mischgemüse mit Artischockenböden, Morcheln und Kefen (Sizilien) lieber, als die mir heimischen, herben “Große Bohnen” des Münsterlandes.
    Danke für das Rezept.

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