Gebratene Kalbsbrust mit Süsskartoffelpüree

 

Dieses Gericht ist der ultimative Beweis dafür, daß es nicht unbedingt die
teuren Edelstücke sind die Feinschmecker begeistern. Auch ein simples
Stück Kalbsbrust kann, richtig zubereitet, Begeisterungsstürme auslösen
bei Ihren Gästen.

Keine Angst vor dem kleinen Fettrand, der lässt sich ganz einfach abschnei-
den. Das Fleisch selber ist mager und schön saftig. Überhaupt finde ich, es
ist an der Zeit, dass wir uns von der allgemeinen Fetthysterie verabschieden.
Die wahren Dickmacher sind heute die Kohlenhydrate, wie Zucker und Mehl,
die uns in schier unbegrenzter Auswahl überall und permanent zur Verfügung
stehen.

Gebratene Kalbsbrust mit Süsskartoffelpüree (4 Per.)

ca. 1,5 kg Kalbsbrustspitz mindestens 2 Tage mariniert.
1,2 kg Süsskartoffeln
0,1-0,2 L Sahne
Salz, Pfeffer

o,2 L Kalbsjus

Für die Marinade:
3 El Senf
1 El Steakgewürz (z.B. Nomu Roast Rub)
1 El Öl
1 El Wasser
Salz
Das Fleisch von allen Seiten mit der Marinade einpinseln und abgedeckt
in den Kühlschrank legen. 4 Stunden vor dem Garen das Fleisch aus den
Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur liegen lassen. Das Fleisch
jetzt von allen Seiten noch etwas salzen. Dann den  Ofen auf 120 C° vor-
heizen und das Fleisch auf den Bratenrost legen. Eine Fettauffangwanne
darunter stellen.
Das Fleisch 3 Stunden braten lassen. Irgendwelche Aktionen sind nicht
nötig. Nach den drei Stunden das Fleischstück oben mit einer Gabel ein-
stechen damit das Fett besser ablaufen kann. Eine Stunde weiter braten.

Die Süsskartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. In leicht ge-
salzenem Wasser gar kochen. Auf einem Sieb abtropfen lassen und stampfen.
Nach und nach die leicht angewärmte Sahne dazugeben. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten entspannen lassen und auf-
schneiden.

Tipp: Kalbsjus und Kohlrabigemüse dazu servieren.

P.S. Sie sollten einmal mit einen Bratthermometer kontrollieren ob ihr Ofen
wirklich exakt die eingestellten Temperaturen einhält.

 

 

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  1. Micha sagt:

    Njami – Süßkartoffelpü finde ich ja bereits magnetisch, und dann noch die schöne Zubereitung der Kalbsbrust!

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